Liebe Besucher dieser Seite hier können Sie in unregelmäßigen Abständen immer wieder neue “Tipps &Tricks” lesen, die Ihnen helfen sollen, im Alltag mit Ihrer Fellnase noch mehr Freude zu teilen. Aus Platzgründen sind wir aber leider gezwungen, die älteren Beiträge immer wieder von der Homepage zu löschen. Bei Bedarf genügt jedoch ein kurzer Hinweis zum gewünschten Thema und wir versuchen Ihnen zu helfen.
Tierisch missverstanden – Kontaktbörse Hund Geschrieben von Carolin Sieling Gut gemeint ist nicht gleich gut gemacht. In einigen Situationen kommt es zwischen Mensch und Hund aufgrund fehlenden Wissens zu Missverständnissen. Wir nehmen häufige Situationen, in denen es zu Kommunikationsschwierigkeiten kommt, unter die Lupe: Durch einen Hund kommt man mit unbekannten Menschen oft ganz leicht ins Gespräch. Der Austausch mit anderen Hundebesitzern ist interessant und hilfreich. Schließlich hat man oft dieselben Fragen und Probleme. Also ab auf die Hundewiese oder mit dem netten Besitzer des verspielten Labbis von nebenan eine schöne Runde drehen – Sozialkontakt zu anderen Hunden ist doch auch für meinen Liebling extrem wichtig, richtig? Nicht alle Hunde freuen sich über Artgenossen Hundetrainerin Kerstin Gebhardt: Hunde wie auch Menschen suchen sich ihre Artgenossen aus. Es gibt Hunde, die wollen unterwegs gar keinen Kontakt zu anderen Artgenossen, weil sie etwas Wichtigeres zu tun haben, wie z.B. Markieren, Spurensuchen oder einfach mal über die Wiese rennen, ohne von jedem angerempelt oder beschnuppert zu werden. Wenn Sie merken, dass ein anderer Hund zwar nett, aber eigentlich zu jung oder wild ist und Ihr Hund auch schon mehrfach durch Knurren oder Bellen „Lass mich!“ gesagt hat, dann tun Sie Ihrem Hund und sich den Gefallen und wechseln die Richtung. Stellen Sie sich vor, Sie freuen sich auf einen Stadtbummel, wollen in Ruhe mal alle Schaufenster und Geschäfte anschauen und jemand tippt Ihnen ständig auf die Schulter und will Sie davon abbringen. Finden Sie auch nicht lustig. Tierisch missverstanden – Wer ist eigentlich schlecht drauf? Geschrieben von Carolin Sieling Gut gemeint ist nicht gleich gut gemacht. In einigen Situationen kommt es zwischen Mensch und Hund aufgrund fehlenden Wissens zu Missverständnissen. Wir nehmen häufige Situationen, in denen es zu Kommunikationsschwierigkeiten kommt, unter die Lupe: Ein schlechter Arbeitstag hat jeden schon einmal erwischt. Kein Problem: Auf dem abendlichen Spaziergang mit der Fellnase sind die Sorgen schnell vergessen. Und der Hund muss ja auch raus! Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt: Ausgerechnet heute pöbelt der Vierbeiner an der Leine was das Zeug hält und interessiert sich für alles – außer seinen Besitzer und dessen Kommandos. Einfach nur Pech? Karma? Du raubst mir die Nerven Hundetrainerin Kerstin Gebhardt: Hunde sind sehr sensitive Wesen, die Gefühlsschwankungen des Menschen wahrnehmen und leicht erkennen, ob es einem gut geht oder nicht. Das Zusammensein und die Spaziergänge laufen anders ab, wenn der Mensch selbst gestresst oder genervt ist oder hektisch reagiert. Die Unruhe und Anspannung überträgt sich auf den Hund und auch dieser reagiert dann in Situationen, die er vorher total cool gemeistert hat, auf einmal anders als erwartet. Wenn Sie selbst nicht ruhig und entspannt sind, sollten Sie das von Ihrem Hund auch nicht erwarten. Versuchen Sie erst einmal herunterzukommen und beschäftigen Sie sich erst dann mit Ihrem Vierbeiner. Jeder kennt das: Puh, der macht mich ja total nervös! Tierisch missverstanden – Reden ist Silber, Schweigen ist Gold Geschrieben von Carolin Sieling Gut gemeint, ist nicht gleich gut gemacht. In einigen Situationen kommt es zwischen Mensch und Hund aufgrund fehlenden Wissens zu Missverständnissen. Wir nehmen häufige Situationen, in denen es zu Kommunikationsschwierigkeiten kommt, unter die Lupe: Es heißt nicht umsonst, dass der Hund der beste Freund des Menschen ist. Wir verbringen mit unseren Vierbeinern sehr viel Zeit und teilen Haus und nicht selten auch das Bett mit ihnen. Rational wissen wir, dass der Hund uns (unsere Sprache) trotzdem nicht versteht. Emotional sieht das oft anders aus: Oder was meinst du, Balu? Frauchen macht dir jetzt erstmal ein leckeres Fresschen. Da bist du doch bestimmt schon ganz wild drauf. Mmmmh Pansen. Ja ich weiß doch was meinem Kleinen schmeckt… Weniger ist mehr Hundetrainerin Kerstin Gebhardt: Ständiges mit oder auf den Hund einreden bringt in vielen Fällen nicht den gewünschten Erfolg, da der Hund uns einfach nicht versteht. Da ist es auch egal, ob er aus Spanien, Rumänien oder Deutschland kommt. Selbst wenn Sie ständig in der Landesprache mit ihm reden wird er es nicht aufnehmen können und danach handeln. Der Hund braucht, um zu verstehen was gemeint ist, eine Verknüpfung zwischen dem Wort und seinem Handeln. Obwohl man in vielen Situationen die Vermutung hat, er versteht ganz genau, was ich gesagt habe, wenn er dann aber den Kopf schief legt oder aufgeregt mit dem Schwanz wedelt, ist er höchstens verunsichert. Im Alltag und Training mit dem Hund ist weniger Reden mehr, damit das wirklich Wichtige bei ihm ankommt. Abends auf dem Sofa, wenn es ohne Belang ist, dürfen Sie ihm dann gern von Rotkäppchen und dem bösen Wolf erzählen.
Der Weg zur Stubenreinheit Veröffentlicht: 30. September 2016 geschrieben von Claudia Hußmann Beim Stubenreinheitstraining darf man bitte nie vergessen, dass es sich um ein kleines Hundebaby handelt, das nicht absichtlich irgendwo hin macht, sondern einfach seine Schließmuskeln noch nicht sehr gut kontrollieren kann. Trotzdem kann man es so gut wie ohne „Malheur“ schaffen, wenn der Mensch gut aufpasst und die folgenden Tipps beherzigt. Bereits bei der Wahl des Züchters kann man einiges richtig machen. Ich habe meinen Welpen quasi stubenrein im zarten Alter von 9 Wochen übernommen. Ein Welpe mit schlechten Aufzuchtbedingungen, der nie die Chance hatte, sich woanders als in seinem „Nest“ zu lösen, wird erheblich mehr Probleme beim Training der Stubenreinheit machen. Management durch den Besitzer Ein Welpe, der muss, aber nicht von seinen Menschen gesehen wird, hat keine andere Chance als dahin zu machen, wo er gerade ist oder – falls er dafür auch noch bestraft wird – sich zu verkrümeln, wenn er muss. Deshalb ist das A und O, den Welpen zu Beginn insbesondere in Situationen, in denen er sich wahrscheinlich lösen muss, nicht aus den Augen zu lassen. Dabei gilt die Faustregel: Der Welpe muss nach dem Wachwerden nach dem Fressen (manche sofort danach, andere erst nach einer halben Stunde, das weiß man nach zwei bis drei Tagen) bei Aktivität häufiger, d.h. wenn man mit dem Welpen spielt oder trainiert, sollte man ruhig alle 30 Minuten mal an die „Geschäftsstelle“ gehen. Ach ja – die Geschäftsstelle: Bei mir sind die Gassigänge zur Erkundung der Umwelt da. Wenn der Welpe sich lösen soll, gehe ich mit ihm an eine Stelle, an der er sich immer lösen soll. Diese sollte möglichst schnell erreichbar sein und dort passiert auch nichts anderes. Man spielt nicht mit dem Welpen und trifft sich auch nicht mit anderen. Man steht nur langweilig herum (maximal fünf Minuten). Macht der Welpe in dieser Zeit, wartet man bis er wirklich zu Ende gemacht hat und aufsteht. Erst dann wird er gelobt, als hätte er die größte Heldentat vollbracht. Wenn man zu früh lobt, wird er aufhören, obwohl er nicht fertig ist und den Rest in der Wohnung machen.Hat er nach fünf Minuten noch nicht gemacht, geht man wieder rein und – jetzt kommt das Entscheidende – lässt ihn keine Millisekunde aus den Augen. Er hat nicht gemacht, also muss er noch. Beim leisesten Verdacht, dass er sich hinhocken will, schnappt man sich den Welpen und es geht wieder raus an die Geschäftsstelle. Gleiches Spiel wiederholen, bis der Welpe sich löst.Wenn man seinen Welpen genau beobachtet, weiß man bald, wie er sich vor dem Lösen verhält. Das wird er immer tun, wenn er muss und so kann man rechtzeitig mit ihm nach Draußen gehen. Und was macht man in der Nacht? In der Nacht habe ich eine Hundebox neben meinem Bett, die so klein ist, dass der Welpe sich keine Ecke als Toilette einrichten kann. Hat man die Hundebox bereits für die Endgröße des Hundes gekauft, kann man sie z.B. mit einem stabilen Karton verkleinern. Wird der Welpe wach, macht er sich akustisch bemerkbar und man kann zu seiner Geschäftsstelle gehen. Hat er sich gelöst, trägt man ihn wieder in seine Box, schließt diese, legt sich ins Bett und alle schlafen weiter. Und wenn man Glück hat – so wie ich – schläft der Welpe ab der dritten Nacht durch. Und wenn wirklich mal ein Malheur passiert? Dann nimmt man einen Putzlappen zur Hand und beseitigt es. Danach behandelt man die Stelle noch mit Geruchsneutralisator, damit der Welpe diese Stelle nicht als seine persönliche neue Geschäftsstelle einrichtet. Und dann nimmt man eine Zeitung, rollt sie zusammen, haut sie sich feste dreimal auf den Kopf und sagt laut dabei: „Nächstes Mal passe ich besser auf
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Spaziergang im Dunkeln – Sicherheit durch Licht von Carolin Sieling Spätestens seit der Zeitumstellung Ende Oktober sind Hundehalter gezwungen, sich beim Spaziergang morgens und abends für einige Monate im Dunkeln aufzuhalten. Egal ob im städtischen Bereich oder auf freiem Feld: Es ist für Hund und Halter nicht ganz ungefährlich. Wie Sie Ihren Spaziergang bei Dunkelheit sicherer machen und worauf Sie achten können, erfahren Sie in diesem Artikel. Risiken beim Spaziergang im Dunkeln Der Urahn des Hundes, der Wolf, ist ein Dämmerungsjäger. Deshalb können unsere Vierbeiner zwar verhältnismäßig schlecht Farben unterscheiden, aber sehr gut in der Dämmerung sehen. Bei uns Menschen ist es dagegen sehr wahrscheinlich, dass wir unseren Vierbeiner im Dunkeln aus den Augen verlieren. Daher besteht für den Hund das Risiko auch von Autofahrern oder Radfahrern übersehen und sogar angefahren zu werden. Auch auf freiem Feld lauern Gefahren: Jäger können einen Hund im Dunkeln mit Wild verwechseln und stellen daher eine große Bedrohung dar. Zu guter Letzt bemerken auch Fußgänger einen herannahenden Hund bei Dunkelheit häufig nicht und bekommen dann einen Schreck, der nicht immer ohne Zwischenfälle endet. Um im Falle eines Unfalls auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt es sich, einen Haftpflichtschutz und eine Hundekrankenversicherung abzuschließen. Wie Sie Ihren Hund schützen können Das Gefahrenpotential beim Spaziergang kann minimiert werden, indem Sie Ihren Hund an einer kurzen Leine führen und an Leine, Halsband oder Geschirr sowie an Ihrer eigenen Kleidung Reflektoren befestigen. Eine Warnweste für Ihren Hund ist ebenfalls möglich. Auch eine Taschenlampe kann für den Fall der Fälle hilfreich sein. Für Besitzer, die nicht auf den Freilauf des Vierbeiners beim Spaziergang verzichten möchten, gibt es mittlerweile eine große Auswahl an Leuchtanhängern und Leuchthalsbändern. Diese machen es einfacher, den Hund im Dunkeln zu orten. Leuchtanhänger haben den Vorteil, dass sie auch bei Hunden mit viel Fell gut sichtbar sind. Die richtige Wahl des Leuchtschutzes Bei Leuchthalsbändern gilt: Das Halsband sollte unbedingt (zu) Ihrem Hund passen! Achten Sie auf die Größe und das Fell Ihres Hundes. Die Leuchtfarbe sollte sich gut von der Fellfarbe absetzen. Manche Halsbänder sind aufgrund ihres Gewichts eher für große Hunde geeignet. Ein Leuchthalsband sollte möglichst rundum beleuchtet sein. Bei einigen Halsbändern nimmt der Verschluss einen zu großen Anteil ein. Des Weiteren ist auf eine gute Handhabung zu achten: Die meisten Halsbänder sind batteriebetrieben. Alternativ gibt es Halsbänder, die per USB-Anschluss aufgeladen werden können, was in der Regel nach einer Benutzung von eineinhalb Stunden nötig ist. Von Halsbändern mit dauerhaftem Blinklicht ist generell abzuraten. Dieses kann den Hund enorm stören und im schlimmsten Fall die Sehfähigkeit einschränken, wodurch das Risikopotenzial erhöht wird.
Rezept für Karottensuppe nach Moro (für Hunde) Geschrieben von Ragna Michel Die Morosche Karottensuppe ist eine leckere Mahlzeit für Hund und Herrchen – und tut nebenbei noch Gutes für den Magen, weshalb sie als altes Hausmittel gegen Durchfall gilt. Wirkung und Zubereitung sind dabei denkbar unkompliziert. Altbewährtes Hausmittel Dr. Ernst Moro war Professor für Kinderheilkunde in Heidelberg und Leiter eines Kinderkrankenhauses. 1908 entwickelte er das Rezept, um die Kindersterblichkeit durch Duchfallerkrankungen zu senken – und erfand damit ein einfaches Hausmittel, das heute noch uns und unseren Vierbeinern guttut. Bei der Zubereitung der Suppe ist langes Köcheln der Karotten wichtig, da nur so Oligogalakturonsäuren freigesetzt werden. Diese beschichten die innere Darmwand so, dass Parasiten wie Giardien keinen Halt mehr finden und mit der Nahrung ausgeschieden werden. Zudem enthalten Mohrrüben verschiedene Mineralien, Vitamine und Ballaststoffe. Einfache Zubereitung Das Rezept ist leicht einzuprägen, denn die Suppe besteht nur aus drei Zutaten: 500g Karotten 1 l Wasser 1 Prise Salz Waschen und schälen Sie die Möhren, entfernen Sie die Enden und schneiden Sie schließlich die Karotten in kleine Stücke, um sie dann im Topf mit Wasser zu bedecken, aufzukochen und bei niedriger Hitze 90 Minuten lang leicht zu köcheln. Bei niedrigem Wasserstand können Sie Wasser nachgießen. Tropfen Sie die zerkochten Stückchen ab und fangen Sie das Kochwasser auf. Nun können Sie die Karotten durch Pürieren, Zerdrücken oder Stampfen zerkleinern und das Püree wieder mit dem Gemüsewasser vermengen. Sprechen Sie sich im Zweifelsfall vor der Zugabe von Salz mit Ihrem Tierarzt ab, da beispielsweise bei einer Nierenerkrankung Salz reduziert werden sollte. Letzte Hinweise Denken Sie daran, die Speise nicht zu heiß, sondern bei Zimmertemperatur zu servieren, damit sich Ihr Liebling nicht verbrennt. Bei wählerischen Feinschmeckern empfehlen wir die Zugabe von etwas natürlicher Fleischbrühe, um den Geruch und Geschmack ansprechender zu gestalten. Die Suppe können Sie übrigens sehr gut in kleinen Portionen einfrieren und bei Bedarf wieder auftauen. Bei Durchfallerkrankungen sollten kleine Portionen über den Tag verteilt und etwa 30 Minuten vor jeder Mahlzeit verabreicht werden – Vergessen Sie jedoch nicht, dass es sich hier um ein Hausmittel handelt und keineswegs einen Besuch bei Ihrem Tierarzt ersetzt!
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